So wirkt sich der Knowledge Graph auf Ihr Unternehmen aus

2012 brachte Google den Knowledge Graph heraus. Diese Informationsbasis bringt Daten aus verschiedenen Quellen zusammen, mithilfe derer sich Suchergebnisse genauer auf die Absicht des Suchenden abstimmen lassen. Der Knowledge Graph hat grundlegend verändert, wie und wo wir Informationen online finden. Wir sehen jetzt reichhaltige Suchergebnisse, die häufig die gewünschten Informationen direkt auf der SERP anzeigen. Bei einer Suche nach einem Restaurant wird heute eine Knowledge Card angezeigt, auf der die Adresse, die Öffnungszeiten, die Telefonnummer, Fotos und Bewertungen zu sehen sind. Auf einen Klick kann sich der Sucher eine Speisekarte direkt auf der SERP anzeigen lassen, eine Wegbeschreibung abfragen, einen Tisch reservieren oder Essen bestellen.

Für Verbraucher war diese Änderung eine echte Revolution. Wir müssen jetzt nicht mehr auf der Website eines Unternehmens herumklicken, um die Informationen zu finden, nach denen wir suchen. Marken hat diese Änderung jedoch vor eine Herausforderung gestellt: Wie können Unternehmen sicherstellen, dass die Daten über ihre Marke für die vielen Drittanbieter-Suchmaschinen, -Karten, -Apps und -Sprachassistenten, die heutzutage von Verbrauchern genutzt werden, leicht auffindbar sind?Um in dieser neuen Welt Erfolg zu haben, braucht man eine Lösung, die sich der Art und Weise anpasst, wie moderne Verbraucher nach Informationen suchen und diese entdecken. Mit den folgenden drei Schritten übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Marken-Informationen. So sorgen Sie dafür, dass diese KI-gestützten Suchservices Ihre Marke als zuverlässige Datenquelle erkennen und Verbrauchern stets aktuelle, richtige Informationen zu Ihrem Unternehmen anzeigen.

1. Strukturieren Sie Ihren Daten.

Schema-Markup bietet Kontext für Ihre Seiten, sodass Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo die richtigen Informationen für Verbraucher finden und anzeigen können. Der Knowledge Graph nutzt das Schema-Markup auf Ihren Seiten, um die richtigen Informationen in umfassenden Suchergebnissen anzuzeigen. Es dient im Grunde als Markierung für Suchmaschinen, damit diese eine Seite rasch lesen, die richtigen Informationen herausziehen und sie dort abbilden können, wo sie in den Suchergebnissen angezeigt werden sollen.

Wenn man zum Beispiel die Website eines Restaurants besucht und die Worte „Blaubeerpfannkuchen 12,00 $“ liest, weiß man, dass auf der Speisekarte dieses Restaurants Blaubeerpfannkuchen stehen und dass sie 12,00 $ kosten. Der Knowledge Graph von Google und andere Suchmaschinen brauchen Hilfe, um solche Informationen zu analysieren. Schema-Markup gibt den Suchmaschinen an, was genau diese Informationen sind, damit sie nicht raten oder sich auf Kontext-Hinweise verlassen müssen.

Möchten Sie wissen, ob Ihre Seiten das richtige Schema haben? Probieren Sie das Testtool für strukturierte Daten aus.

2. Verwalten Sie Ihre digitalen Informationen.

Schema-Markup alleine verrät Suchmaschinen aber noch nicht, was die richtigen Daten über Ihre Marke sind. Es sagt ihnen lediglich, wo diese Informationen zu finden sind, damit sie die Seite durchsuchen und die richtigen Daten in Suchergebnissen anzeigen können.

Sie brauchen eine eigene Möglichkeit, um die Informationen über Ihre Marke zu verwalten und sowohl an Ihre Website als auch direkt an die Drittanbieter-Dienste, über die Verbraucher suchen, zu senden. Hier kommt Digital Knowledge Management (DKM) ins Spiel.Genau wie der Knowledge Graph jedes Dienstes sollte Ihre Plattform für Digital Knowledge Management die relevanten Entitäten die Personen, Orte und Dinge enthalten, die Ihre Marke ausmachen. Zudem sollte sie über die Daten verfügen, die Ihre Verbraucher über diese Entitäten wissen möchten z. B. Adressen, Bewertungen, Telefonnummern, Veranstaltungsdetails, Kalorienzahlen, Fotos und mehr.

Diese Plattform muss in der Lage sein, mit Kontext umzugehen und zu speichern, in welcher Beziehung Ihre Informationen zueinander stehen. Ein Beispiel: Für ein Event, das an einem oder mehreren Ihrer Standorte stattfindet, müssen die relevanten Standortdaten abgerufen werden können, ohne diese Informationen erneut eingeben zu müssen. Sie sollten sich alle Veranstaltungen anzeigen lassen können, die an Ihren Standorten stattfinden. Diese Plattform sollte direkt widerspiegeln, was Ihre Kunden online sehen möchten.

3. Stellen Sie eine Verbindung zu anderen Knowledge Graphs her.

Stellen Sie sich vor, Ihr Standort in Orlando möchte seine Öffnungszeiten ändern und jetzt eine Stunde später schließen. Wie würden Sie Ihre Kunden darüber informieren? Sie müssten jedem einzelnen Auffindungsdienst mitteilen, dass Sie diese Angaben aktualisieren möchten.
Hierfür müssten Sie eine Kombination verschiedener Änderungen vornehmen: Sie müssten Ihre lokalen Seiten mit den richtigen Informationen für jeden Standort und dem richtigen Schema-Markup auf jeder Seite aktualisieren. Zudem müssten Sie diese Aktualisierungen an alle Publisher und Dienste senden, auf denen Verbraucher Ihre Marke finden könnten Alexa, Google Maps, Yelp, Facebook usw. Stellen Sie sich jetzt vor, dass sich die Geschäftszeiten nicht an einem, sondern gleich an 7 Standorten ändern – oder an 70 oder 700 Standorten.

Diese Änderungen für jeden Standort und überall dort, wo Ihre Geschäftszeiten online angezeigt werden, vorzunehmen, wäre ohne eine umfassende DKM-Lösung nicht praktikabel – d. h. eine Lösung, die diese KI-gestützten Dienste aktuell hält, wenn Sie Änderungen vornehmen, und auf Ihrer Website stets die neueste verfügbare Schema-Version anwendet. (Schema.org hat zwischen dem Sommer 2015 und dem Sommer 2018 mehr als 250 Aktualisierungen veröffentlicht.) Sie können unmöglich vorhersehen, was die Zukunft bringt. Sie können aber eine Plattform nutzen, die Ihre Daten auf die richtige Art und Weise strukturiert, Ihnen hilft, in Sachen Best Practices auf dem neuesten Stand zu bleiben und direkte Integrationen mit allen Orten zu pflegen, an denen Verbraucher mit Ihrer Marke interagieren.

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