7 Tipps für kleine Unternehmen zur Erstellung großartiger Websites

Ganz egal, welche Art von Unternehmen Sie betreiben – eine überzeugende Online-Präsenz ist von unschätzbarem Wert. Sie macht es einfacher, neue Kund*innen anzuziehen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen. Selbst wenn Sie nicht mit der gleichen schicken Software wie Ihre Wettbewerber aufwarten können, gibt es jede Menge Möglichkeiten, Ihre Website zu optimieren und Benutzer*innen ein hervorragendes Markenerlebnis zu bieten.

Wir haben einige Insider-Tipps zusammengestellt, mit denen Sie die Website Ihres Kleinunternehmens ganz groß rausbringen können.

7 Tipps für kleine Unternehmen zur Erstellung großartiger Websites 

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Vorschlägen und Best Practices, die Kleinunternehmer*innen bei der Gestaltung ihrer Website befolgen sollten, um bestmögliche Auffindbarkeit, Navigations- und Benutzerfreundlichkeit sicherzustellen.

Kund*innen erwarten von Ihrem Online-Shop, dass er ihnen durch Multimediainhalte, zuverlässige Tools und klare Informationen einen Mehrwert bietet. Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen ganz einfach, diese Bedürfnisse zu erfüllen.

Nennen Sie es beim Namen 

Die Entscheidung für Ihren Firmennamen ist bereits gefallen, jetzt benötigen Sie nur noch einen Namen für Ihre Website. Dieser wird auch als Domainname bezeichnet. Häufig ist er mit der Bezeichnung Ihres Unternehmens identisch, dies ist jedoch keineswegs immer der Fall.

Je nach Firmenname könnte die Domain schon vergeben sein oder seine Schreibweise könnte Probleme verursachen. Ihr Domainname sollte keine übermäßig langen oder komplizierten Wörter enthalten, damit er von Benutzer*innen schnell eingegeben oder in den Ergebnissen einer Suchmaschine erkannt werden kann.

Wenn ihr bevorzugter Domainname mit der internationalen Domainendung .com bereits vergeben ist, mag es verlockend sein, stattdessen eine Variante auf .net oder .co zu wählen. Wir empfehlen jedoch, sich aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades möglichst an die Endung .com/.de zu halten. Wenn ihre Website einen Domaintypen wie .gov, .edu oder .org oder eine Länderzuweisung benötigt, kommen diese Alternativen ebenfalls infrage.

Vermeiden Sie außerdem nach Möglichkeit Zahlen, Bindestriche und andere Symbole. Ein Name wie „Born2Be“ klingt vielleicht nach einer originellen Idee, doch er könnte Kund*innen die Suche nach Ihrer Website erschweren; insbesondere, wenn sie den Namen zuvor nur gehört, aber noch nie gesehen haben. Eine denkbare Alternative wäre die Schreibweise „borntwobe.com“, bei der die Ziffer 2 durch ein Zahlwort ersetzt wird.

Der Domainname sollte ebenso einprägsam sein wie der Name Ihres Unternehmens. Dabei empfiehlt es sich jedoch, es mit der Kreativität nicht zu übertreiben und einen Namen zu wählen, der in erster Linie leicht zu buchstabieren ist und gut gefunden werden kann. Versuchen Sie außerdem, Ihren Namen so zu gestalten, dass er die Tätigkeit Ihres Unternehmens widerspiegelt – andernfalls könnte er die Kund*innen verwirren. 

Sobald Sie sich für einen Namen entschieden haben, überprüfen Sie als Nächstes, ob er vergeben ist, und wie viel Sie der Kauf der Domain kostet. Vergleichen Sie außerdem Angebote, um das beste Webhosting und den besten Website-Baukasten zu finden. Idealerweise werben die Anbieter zurecht mit dem besten kostenlosen Website-Baukasten oder dem besten Baukasten für Websites kleiner Unternehmen. Werfen Sie beispielsweise einen Blick auf GoDaddy oder Bluehost, wenn Sie nach Angeboten für Webhosting suchen, und auf WordPress, Wix oder Squarespace für alles zum Thema Website-Vorlagen.

Fügen Sie eine Suchleiste hinzu 

Eine leistungsstarke Suchfunktion, die Kund*innen die Suche auf Ihrer Website erleichtert, ist eine hervorragende Möglichkeit zur Verbesserung des Benutzererlebnisses. Durch die Einbeziehung von natürlichsprachlicher Suche können Sie relevante Antworten auf ihre Fragen liefern, unabhängig davon, wie diese gestellt werden.

Achten Sie darauf, Ihre Artikel oder Websites mit einer Vielzahl von Stichwörtern zu taggen, einschließlich falsch geschriebener und umgangssprachlicher Varianten. Nur so können Benutzer*innen das Gesuchte auch dann finden, wenn sie die genaue Bezeichnung nicht kennen.

Mithilfe eines Suchtools erhalten Benutzer*innen Zugang zu hilfreichen Inhalten, die ihre Fragen beantworten, ohne sich dafür an Sie wenden zu müssen. Auf diese Weise werden auch Ihre Callcenter- oder Support-Teams entlastet. 

Die meisten Kund*innen ziehen es vor, auf eigene Faust zu recherchieren und Lösungen zu finden, anstatt Ihr Unternehmen zu kontaktieren. Zwar sollten Sie dennoch einen Live-Chat, Telefonsupport und E‑Mail-Support anbieten, doch noch entscheidender ist es für Benutzer*innen heutzutage, Ihre Website selbstständig nach Antworten durchsuchen zu können.

Verwenden Sie ein Content-Management-System 

Content-Management-Systeme, kurz: CMS, sind Plattformen, mit denen Sie Ihre Inhalte auf dem neuesten Stand halten und online verbreiten können. Zwar handelt es sich beim Großteil der CMS um Open-Source-Software, die kostenlos verwendet werden kann, es sind jedoch auch Premium-Servicestufen mit erweiterten Funktionen verfügbar.

Da Content-Management-Systeme keine technischen Fachkenntnisse erfordern, erleichtern sie die Erstellung einer Website ungemein. Wenn Sie sich nicht mit HTML, JavaScript oder CSS herumschlagen möchten, bietet Ihnen die Verwendung eines CMS eine unkomplizierte Alternative.

Der zweite Teil dieses Tipps bezieht sich auf die Nutzung Ihres CMS zur regelmäßigen Veröffentlichung von neuem Content. Anstelle veralteter Inhalte finden Suchmaschinen und Kund*innen auf diese Weise Blog-Beiträge oder Seiten, die kürzlich veröffentlicht oder aktualisiert wurden.

Hierbei geht es jedoch nicht nur darum, den Anforderungen einer Suchmaschine gerecht zu werden – vielmehr locken Sie damit auch Besucher*innen zurück auf Ihre Website. Wenn Sie es versäumen, regelmäßig Änderungen vorzunehmen und neue Inhalte hinzuzufügen, werden diese vermutlich nicht wieder vorbeischauen. Eine Möglichkeit, um Aktualität zu gewährleisten, ist die Einrichtung eines Bereichs, in dem Benutzer*innen kommentieren, Fragen stellen oder Bewertungen veröffentlichen können.

Auf diese Weise erhalten Sie Feedback und erfahren mehr über Ihre Kund*innen und deren Erfahrungen mit Ihren Produkten. Darüber hinaus stärkt es die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke gegenüber neuen Kund*innen und gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit, auf Kommentare und Fragen zu reagieren und dadurch zusätzlich die Qualität Ihres Kundenservice zu demonstrieren.

Bieten Sie Multimediainhalte 

Selbst im Bereich der E‑Commerce-Websites hat man erkannt, dass Besucher*innen sich nur selten kurz einloggen, einen Kauf tätigen und die Seite wieder verlassen. Kund*innen achten genau darauf, wie sich Unternehmen nach außen präsentieren und wie sie von anderen bewertet werden.

Ihre Benutzer*innen werden nach einem Blog Ausschau halten, um mehr über Ihre Marke und Produkte zu erfahren und Ihr Angebot und die Erfahrungen anderer Kund*innen im Blick zu behalten. Blogs eignen sich, um auf häufige Fragen im Zusammenhang mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen einzugehen, und vermitteln dabei einen Eindruck vom Wesen Ihres Unternehmens.

Blogs bringen Kund*innen und Unternehmen auf einer persönlichen Ebene zusammen, indem sie die menschliche Komponente in den Vordergrund rücken. Hierbei spielt besonders Storytelling eine wichtige Rolle, durch das sich eine ansprechende Markenidentität etablieren lässt.

Wenn Sie Videos zur Verfügung stellen, die die Funktionsweise Ihres Produkts erklären oder häufige Probleme behandeln, werden sich weniger Kund*innen an den Support wenden und Ihr Unternehmen kann Geld sparen.

Investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung 

SEO (Search Engine Optimization), also Suchmaschinenoptimierung, umfasst eine ganze Palette an Best Practices, die die organische Auffindbarkeit Ihrer Website in Suchmaschinen sicherstellen sollen. Sie haben zwar die Möglichkeit, die begehrten Top-Plätze auf den Ergebnisseiten einer Suchmaschine gegen Bezahlung zu ergattern, das kann jedoch teuer werden und ist für ein kleines Unternehmen möglicherweise ungeeignet. Neue Kund*innen gewinnen Sie daher wahrscheinlich vor allem durch ein hohes Ranking in organischen Suchen.

Das Ranking Ihrer Website hängt in gewisser Weise von der konkreten Suchmaschine ab. Während die exakten Algorithmen von Google mitunter strengster Geheimhaltung unterliegen, sind andere Einflussfaktoren des Rankings allgemein bekannt.

Wenn Sie das Ranking Ihrer Website verbessern wollen, sollten Sie einige Dinge beachten: Bringen Sie möglichst viele relevante Keywords unter, achten Sie auf kurze Seitenladezeiten, optimieren Sie Ihre Website für mobile Benutzer*innen und überprüfen Sie regelmäßig, ob all Ihre Links funktionieren. SEO-Tools können Sie bei der Umsetzung unterstützen.

Nutzen Sie Analysen 

Mithilfe zahlreicher Analysetools können Sie aussagekräftige Metriken für Ihre Websites erfassen, beispielsweise Bounce-Rate, Konversionsrate, durchschnittlichen Umsatz, Seitenaufrufe und andere wesentliche Kenngrößen. Anhand dieser Metriken lassen sich leichter Erkenntnisse ableiten und Vergleiche zur Performance Ihres Unternehmen in früheren Zeiträumen ziehen.

Sie bilden auch die Grundlage für die Erstellung zentraler Leistungskennzahlen, sogenannter Key Performance Indicators (KPIs). Für Ihr Kleinunternehmen sollten Sie realistische KPIs auf Grundlage Ihrer aktuellen Metriken festlegen und sie als Zielvorgabe betrachten, auf die Sie hinarbeiten können und die Ihnen als angemessene Motivation für das Wachstum Ihres Unternehmens dient.

Verbessern Sie die Responsivität für Mobilgeräte 

Immer häufiger greifen Menschen für ortsunabhängiges Surfen im Internet zu ihren Mobilgeräten. Angesichts dieser Entwicklung ist es notwendig geworden, dass Websites sich auf die mobilen Benutzer*innen einstellen. Dabei ist es gar nicht unbedingt kompliziert und erfordert keine separate URL, den Anforderungen mobiler Umgebungen gerecht zu werden: Sie sollten lediglich sicherstellen, dass sich die Elemente und Texte auf Ihrer Seite automatisch an Bildschirmgröße und ‑ausrichtung der Betrachter*innen anpassen.

Zusammenfassung 

Ob Sie nun eine Website von Grund auf neu erstellen oder Ihre bestehende Website überarbeiten wollen – jeder einzelne der aufgeführten Tipps trägt dazu bei, eine gute Kundenerfahrung in eine großartige zu verwandeln. Gemeinsam angewandt machen Sie Ihre Website zu einer ernstzunehmenden Größe im Internet und bieten Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, mit Ihren Kund*innen in Kontakt zu treten und den traditionellen physischen Standort Ihres Unternehmens durch Online-Präsenz um neue Geschäftsmöglichkeiten zu erweitern.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Tools zu erfahren, mit denen kleine Unternehmen ihre Websites optimieren und es Kund*innen erleichtern können, alle benötigten Informationen zu finden.

 

Quellen:

10 Key Steps To Building A Great Small Business Website (In 10 Schritten zu einer tollen Website für kleine Unternehmen) | Forbes

10 Tips for Building an Effective Business Website (10 Tipps zum Erstellen einer effektiven Business-Website) | Businessnewsdaily.com

Finden Sie heraus, wie Ihr Unternehmen suchenden Konsumenten verifizierte Antworten liefern kann. So wird Ihr Unternehmen leichter gefunden und Ihr Umsatz steigt.

Jetzt starten