So sorgt eine Suchfunktion auf der Website für ein besseres Benutzererlebnis

So sorgt eine Suchfunktion auf der Website für ein besseres Benutzererlebnis

Das Thema „User Experience“ hat sich zu einem Trendthema entwickelt, und das aus gutem Grund: Das Erlebnis, das Ihre Kunden mit Ihrem Unternehmen haben, wirkt sich direkt auf Ihren Ruf und Ihre wiederkehrenden Besucher aus. Marketingexperten (und selbständige Unternehmensinhaber) haben heutzutage verschiedene Möglichkeiten, um Klicks von neuen Kunden zu generieren, aber die Unternehmen, die es schaffen, diesen Traffic aufrechtzuerhalten, haben es perfektioniert, die Erwartungen ihrer Zielgruppe zu erfüllen.

Die Online-Suche – und insbesondere die Suchfunktion auf der Website – ist für das Einkaufserlebnis unerlässlich, da sich das Verhalten der Kunden im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat. Wir sind alle ein wenig ungeduldig geworden, wenn wir wissen, was wir wollen, und dank der Smartphones verbringen wir viel mehr Zeit mit der Produktrecherche, wenn wir nicht genau wissen, was wir wollen.

Tatsächlich verbringen Käufer für die Artikel, bei denen etwas mehr Überlegung erforderlich ist, durchschnittlich 13 Tage mit der Recherche, bevor sie sich festlegen. 

Etwas so Einfaches wie ein Haarföhn kann wochenlange Überlegungen mit sich bringen. Da andere Anschaffungen nicht so viel Überlegung erfordern, verbringen wir unsere Zeit damit, uns zu vergewissern, dass unser Lieblingsgeschäft das Produkt hat und wie wir am schnellsten dorthin gelangen. Vielleicht stellen wir unterwegs sogar einen kurzen Preisvergleich zwischen Wettbewerbern an. So oder so, die meisten Käufe beginnen mit einer Suche. 

Die Käufer haben so viele Möglichkeiten alles miteinander zu vergleichen, dass wir in mancher Hinsicht etwas ungeduldig und in anderer Hinsicht anspruchsvoll geworden sind. Es ist ein wenig kompliziert.  

Die Buyer’s Journey verstehen

Käufer haben heute eine Fülle von Möglichkeiten und wir fühlen uns durch dieses Interesse gestärkt. Für die Verkäufer, die die vereinfachte Buyer’s Journey, von der Sie vielleicht schon gehört haben, komplett umgestaltet haben, hat sich das Blatt gewendet. Jetzt, wo diese Machtverlagerung für die Kunden spürbar geworden ist, haben sie das Steuer in die Hand genommen – und es führt kein Weg mehr zurück.

Aufgrund dieser Entwicklung ist es schwieriger geworden, die Aufmerksamkeit eines Käufers zu gewinnen und ihn zufriedenzustellen – aber nicht unmöglich. Um Ihre Käufer zu verstehen, müssen Sie sich über die verschiedenen Phasen des Kaufprozesses im Klaren sein. Es handelt sich eigentlich um „Momente“, da wir oft zwischen den verschiedenen Phasen hin- und herspringen.

Die vereinfachte Buyer’s Journey besteht aus drei grundlegenden Phasen: Bewusstsein, Abwägung und Entscheidung. Das ist ziemlich einfach zu verstehen. Die Käufer erkennen, dass sie ein Problem haben, wägen ihre Optionen ab und entscheiden sich für einen Anbieter. Allerdings ist das Ganze durch die digitale Welt ein wenig komplexer geworden. 

Die Technologie hat sich weiterentwickelt und mit ihr auch die Nachverfolgbarkeit der Suchfunktion auf der Website. Die nachfolgende Liste zeigt eine Vielzahl von „Momenten“, die ein Käufer während seiner Kaufentscheidung erleben kann. Der Prozess ist nicht linear und die Reihenfolge kann variieren.

  • Vor-Bewusstsein: Der Käufer ist sich nicht bewusst, dass er ein Problem oder eine Gelegenheit hat
  • Bewusstheit: Der Käufer ist sich bewusst geworden, dass es ein zu lösendes Problem gibt
  • Bildung: Der Käufer ist aktiv auf der Suche nach einer Lösung
  • Abwägung: Der Käufer vergleicht verschiedene Optionen für eine Lösung
  • Rationalisierung: Der Käufer hat sich teilweise festgelegt, bewertet aber kritisch alle Details
  • Entscheidung: Der Käufer hat sich für eine Option als Lösung entschieden

Sie sollten sich folgende Frage stellen: Wie kann Ihr Unternehmen den Käufern in diesen verschiedenen Phasen der Kaufentscheidung einen Mehrwert bieten? Sind Sie darauf vorbereitet, sie auf dem Weg zur nächsten Phase zu unterstützen?

Prognostizieren Sie die Wünsche der Kunden

Wenn Sie in Algorithmen für die Suchfunktion auf der Website investieren, können Sie auf andere Weise mit Benutzern in Kontakt treten. Vor nicht allzu langer Zeit verließen wir uns auf demografische Daten, um eine bestimmte Altersgruppe und ein bestimmtes Geschlecht mit unseren potenziellen Kunden zu verbinden. 

Das war im Sinne des beabsichtigten Zwecks erfolgreich und wird es auch immer sein, aber wir können noch einen Schritt weiter gehen, indem wir die Suchanalyse auswerten, um das Verhalten unserer Zielgruppe zu verstehen.

Interne Suchmaschinen verschaffen Ihnen ein klares Bild davon, wie die Benutzer Ihre Website gefunden haben, nach welchem Produkt, Service oder Inhaltstyp sie gesucht haben, welchen Weg sie genommen haben, um ihn zu finden, ob es dabei einen Umweg gab und ob das Ergebnis erfolgreich war. Puh … das ist eine Menge an Analysen, und das deckt noch nicht einmal alles ab, was wir in Erfahrung bringen können.

Die beiden wichtigsten sind die Absicht des Kunden und die Navigation auf der Website. Um ein nahtloses Erlebnis zu bieten, müssen Sie betrachten, weshalb der Kunde auf die Website kam und ob er das Gewünschte finden konnte. Ein Kunde, der sich über den Preis verschiedener Reifen informieren möchte, wird einen erfolgreichen Besuch haben, wenn er bei Ihnen mühelos Optionen vergleichen kann, auch wenn er sie in diesem Moment nicht kauft.

Wenn es Ihnen gelingt, den Kunden dort zu unterstützen, wo er sich gerade befindet, wird er Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft wieder besuchen. In der heutigen Welt müssen Verkäufer ihre Denkweise vom Verkaufen zum Unterstützen ändern, was die Definition von Erfolg verändern kann. 

Analysen der Suchfunktion auf der Website

Zweifellos ist der beste Weg zur Gestaltung eines reibungslosen Benutzererlebnisses die Auswertung Ihrer internen Suchanalysen. Wenn Kunden das Suchfeld auf Ihrer Website verwenden, teilen sie Ihnen direkt mit, nach welchen Suchbegriffen sie suchen. Aus den Click-Through-Raten können Sie nicht dieselben hilfreichen Berichte zur Suchfunktion auf der Website ableiten.

Die Suchfunktion auf Ihrer Website muss auf dem neuesten Stand sein, damit sie ganze Sätze und nicht nur Stichwörter versteht. Die moderne Suche beherrscht die maschinelle Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP) und berücksichtigt Rechtschreibfehler, Umgangssprache oder Zweideutigkeiten.

Dank KI-Assistenten wie Siri und Alexa erwarten Kunden diese hochentwickelte Suchfunktion. Wenn Ihr Unternehmen nicht in der Lage ist, ein Suchfeld und relevante Ergebnisse zu bieten, werden sie die Website wahrscheinlich sofort wieder verlassen.

Integrieren Sie Suchanfragen in Ihre Inhalte

Werten Sie Ihre häufigsten Suchanfragen und Stichwörter aus, um Inhalte zu erstellen, von denen Sie wissen, dass die Benutzer sie wertvoll finden werden. Sie könnten einen Blog schreiben, der sich mit diesen Themen befasst, relevante Produkte an einer prominenten Stelle in der Nähe der Kopfzeile platzieren oder auf der Grundlage des Feedbacks von Kunden zielgerichtete Kampagnen erstellen. Nützliche Inhalte schaffen Vertrauen und letztlich Markentreue.

Bewerten Sie die Website-Navigation

Wenn Sie eine Tendenz feststellen, dass die meisten Suchanfragen von derselben Seite stammen, ist dieser Inhalt möglicherweise zu schwer zu finden. Werfen Sie einen kritischen Blick darauf, von wo aus diese Suchanfragen kamen, und erwägen Sie das Hinzufügen eines Inline-Links oder eines visuellen Hinweises, um die Besucher auf den richtigen Weg zu führen.

Nur weil Ihr Blick automatisch zu einer bestimmten Stelle wandert, heißt das nicht, dass es jedem so ergeht. Die Navigation lässt sich leicht korrigieren – warum also sollte man so wertvolle Suchende verlieren, die mit einer bestimmten Absicht auf Ihrer Website gelandet sind?

Nutzen Sie Suchanalysen für Entscheidungen

Bevor Sie ein Meeting planen, um wichtige Geschäftsentscheidungen zu besprechen, sollten Sie sicherstellen, dass die Suchfunktion auf der Website auf der Tagesordnung steht. Wenn Sie die Möglichkeiten der Suchanalyse voll ausschöpfen, können Sie so Ihre Schwachstellen erkennen und Ihre Marke optimieren. Werfen Sie einen Blick auf die ineffektiven Suchanfragen, um zu erfahren, welche bisher nicht vorhandenen Inhalte die Besucher wünschen.

In der Zwischenzeit muss es keine Sackgasse sein, keine relevanten Inhaltsergebnisse zu haben. Dies ist eine gute Gelegenheit, dem Benutzer ähnliche Produkte vorzuschlagen, an denen er interessiert sein könnte. Suggestives Verkaufen ist immer besser als „keine Ergebnisse gefunden“.

Aktualisieren Sie Ihre Wortwahl

Bei der Suche sind Wörter alles. Glücklicherweise hat die semantische Suche es den Plattformen ermöglicht, kontextbezogene Bedeutungen und Synonyme zu verstehen. Sie werden möglicherweise feststellen, dass Ihre Suchenden lieber einen ungezwungeneren Begriff verwenden als den formellen, den Sie bisher benutzt haben.

Machen Sie sich dies zu eigen: Statt auf Ihren Begriffen zu beharren, sollten Sie die Wörter, die Ihre Besucher verwenden, in Ihre Standortattribute, Parameter, Werbung und Inhalte einfließen lassen, um sympathischer und attraktiver zu wirken. Dies dürfte eine fortlaufende Aufgabe sein, da sich die Trends ständig weiterentwickeln.

Abschließende Gedanken

Ein modernes und hochentwickeltes Sucherlebnis steht in direktem Zusammenhang mit einem positiven Erlebnis des Benutzers im Zusammenhang mit Ihrer Marke. Wir alle haben uns daran gewöhnt, die Suche vor fast jedem Kauf zu nutzen. Die Perfektionierung Ihrer markenspezifischen Suche ist unabdingbar, wenn Sie in der Buyer’s Journey der Kunden angezeigt und gesehen werden möchten.

Die Suchfunktion auf der Website unterstützt aktuelle Benutzer bei der Navigation auf Ihrer Website und trägt dazu bei, organischen Traffic für Ihr Unternehmen zu gewinnen, indem sie die Suchmaschinenoptimierung unterstützt. Diese beiden Faktoren arbeiten Hand in Hand, um ein durchgängig personalisiertes digitales Erlebnis zu bieten.

Platzieren Sie die Suchfunktion auf der Website auf allen Seiten an derselben Stelle, damit sie leicht gefunden werden kann. Ein klarer Call-to-Action fordert die Benutzer zur Interaktion auf, und mit Hilfe der Textvorhersage können Sie sie zu einer neuen Produktauswahl inspirieren. Achten Sie darauf, dass Ihre Website-Funktion Eingabefehler wie Rechtschreibfehler ausgleichen und schnell relevante Ergebnisse liefern kann, damit Sie die Aufmerksamkeit der Benutzer nicht verlieren.

Denken Sie daran, dass die Kunden an die Google-Suche gewöhnt und heutzutage etwas ungeduldiger sind. Wenn sie sich über ihre Wünsche im Klaren sind, möchten sie die Optionen sofort sehen. Daher sollten die Ladezeiten der Suchplattform gering sein, wenn Sie das Interesse Ihrer Kunden nicht verlieren möchten.

Nutzen Sie Suchanalysen und die richtigen Metriken, um Ihre Besucher besser zu verstehen und ein nahtloses Erlebnis mit Ihrer Marke zu bieten. Die aus der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse werden es Ihnen ermöglichen, Ihr digitales Potenzial voll auszuschöpfen, für regen Traffic zu sorgen und eine größere Markentreue zu erzeugen.

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Quellen:

  1. Meeting shoppers’ needs online and in store (Befriedigung der Käuferbedürfnisse online und im Geschäft) | Think with Google (Englisch)
  2. The Evolution Of The Buyer’s Journey (Die Evolution der Buyer’s Journey) | LinkedIn (Englisch)
  3. Why Consumer Intent Is More Powerful Than Demographics (Warum die Käuferabsicht mächtiger ist als demografische Daten) | Blue Unicorn (Englisch)
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