Online-Daten über Standort, Öffnungszeiten und Sonderangebote entscheidend für Besuch im Supermarkt

Die Online-Suche erlebt einen massiven Wandel: Nutzer suchen nicht mehr nur mit einzelnen Keywords, sondern stellen konkrete Fragen – und erwarten Antworten auf diese. Vor diesem Hintergrund hat Yext, das Search Experience Cloud-Unternehmen, eine bundesweite, repräsentative Umfrage unter 1.004 Konsumenten in Deutschland zur Suche nach Supermärkten und Discountern durchgeführt. 

Online-Suche gehört zum Alltag dazu

Knapp die Hälfte (49,4 Prozent) der Befragten suchen mindestens einmal pro Woche online nach einem Supermarkt oder Discounter. Dazu nutzen sie primär Suchmaschinen (73,9 Prozent), die Website der Händler (42,9 Prozent) und Navigationsdienstleister (37,4 Prozent). Das zeigt: Die Website ist nicht mehr Hauptanlaufpunkt für Kunden – tatsächlich suchen diese vor allem von Drittquellen nach Informationen zum Lebensmittelhandel. Unternehmen, die in diesen Quellen Dritter nicht präsent sind, verpassen Möglichkeiten für ihre Kundenansprache. 

Auf die Frage, nach „Was“ sie genau suchen, wenn die Befragten online nach einem Supermarkt oder einem Discounter suchen, gaben 61,5 Prozent „Öffnungszeiten“ an. Nach dem „Standort“ suchen 58,3 Prozent und nach Preisen 45,1 Prozent. Fehlen diese Informationen, sind sie nicht über alle Plattformen hinweg einheitlich strukturiert oder sind sie fehlerhaft, ist die Reputation der Marke bedroht. 

„Konsumenten erwarten richtige Antworten auf ihre Fragen. Daher müssen Unternehmen dafür Sorge tragen, dass sie diese auch bekommen, denn falsche Informationen vergraulen Kunden. Stehen sie vor verschlossenen Türen, überlegen sie zweimal, ob sie überhaupt noch einmal wiederkommen oder gehen direkt zur Konkurrenz“, sagt Wendi Sturgis, CEO bei Yext Europe. „Unternehmen sollten deshalb über die Autorität aller Daten und Fakten ihrer Firma verfügen. Sie müssen selbst Antworten auf Onlinesuchen liefern und das Feld nicht anderen überlassen.“

Nachdem sich die Suchenden für einen Supermarkt oder Discounter entschieden haben, kaufen 94,4 Prozent der Befragten innerhalb einer Woche dort ein, beinahe zwei Drittel (64,3 Prozent) besuchen die Filiale sogar noch innerhalb eines Tages und jeder Fünfte geht sogar innerhalb einer Stunde dorthin. 

„Unsere Umfrage zeigt: Online-Suchen nach einem Lebensmittelgeschäft hängen fast immer auch mit einem konkreten Kaufvorhaben zusammen. Damit das dann auch wirklich zum Kauf führt, müssen die Informationen zu Unternehmen und allen Filialen online korrekt sein, und zwar auf allen Touchpoints. Durch unsere Brand-verifizierte Antworten geben wir Unternehmen die Kontrolle über deren Fakten im digitalen Ökosystem zurück“, so Sturgis.

Kriterien für die Entscheidung für einen Supermarkt

Bei der Entscheidung für oder gegen einen Supermarkt / Discounter zählen korrekte Informationen über den Standort (71,2 Prozent) und Sonderangebote (59,3 Prozent) zu den drei wichtigsten Kriterien. Öffnungszeiten werden hier von 58,6 Prozent der Befragten genannt und für 48,9 Prozent ist die Preisspanne eine der drei wichtigsten Auswahlkriterien. Besonders überraschend: Für Frauen sind Sonderangebote bei der Supermarktauswahl sogar wichtiger als für Männer (64,2 Prozent zu 55,2 Prozent). 

Handgeschriebenen Einkaufszettel noch immer weit verbreitet

Auf die Frage, welche Erinnerungsstütze die Befragten für ihre Einkäufe in Supermärkten und Discountern benutzen, gaben über die Hälfte der Studienteilnehmer an, auf selbstgeschriebene Zettel (58,8 Prozent) zu bauen. Jeder Fünfte nutzt Einkaufs-Apps als Erinnerungsstütze für den Einkauf. Betrachtet man die verschiedenen Altersgruppen, zeigt sich ein Digitalgefälle: Unter den 18- bis 29-Jährigen setzt ein Viertel auf Apps und knapp die Hälfte auf Zettel (52,8 Prozent), während bei den 50- bis 69-Jährigen nur noch 11,3 Prozent die neue Technik nutzen, dafür aber zu rund zwei Dritteln (64,9 Prozent) handschriftliche Erinnerungen nutzen. Mehr als jeder zehnte Mann erklärte im Rahmen der Umfrage, dass er keinerlei Erinnerungsstützen für den Einkauf nutzen würde. 

29 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen „Handzettel“ womit in der Einzelhandelsbranche werbliche Papierprospekte bezeichnet werden, die im Geschäft ausliegen oder den Haushalten als Postwurfsendung zugeleitet werden. Immerhin 21 Prozent der Befragten verwendet für ihren Einkauf die digitale Version des Handzettels auf.

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