Wie Sie Ihre Marke auf die visuelle Suche und Sprachsuche vorbereiten

Wie Sie Ihre Marke auf die visuelle Suche und Sprachsuche vorbereiten

In Ihrer Rolle als Marketer haben Sie wahrscheinlich bereits die eine oder andere Variante dieses Zitats von Andrew Ng gehört: „In fünf Jahren werden mindestens 50 Prozent aller Suchanfragen entweder per Sprachbedienung oder als Bildersuchen erfolgen.“ Ng hat dies bereits 2014 bei einem Interview mit Fast Company vorhergesagt. Er war damals Chief Scientist bei Baidu, ein chinesisches Technologieunternehmen, das die gleichnamige Suchmaschine betreibt. Seither wurde dieses Statement in der Branche immer wieder aufgenommen. 

Es ist jedoch schwierig, das tatsächliche kombinierte Wachstum dieser beiden Recherchemöglichkeiten zu messen. Zudem sollte die Aussage von Ng eher als Einschätzung und nicht als Fakt interpretiert werden. Egal, ob sich seine Vorhersage dieses Jahr bewahrheitet oder nicht – ja, es sind wirklich schon fünf Jahre vergangen –, die Sprachsuche hat in den letzten Jahren tatsächlich an Häufigkeit gewonnen. Und nicht nur die Sprachsuche hat stark zugenommen, auch die visuelle Suche verzeichnet einen deutlichen Aufstieg.

Die Zahlen scheinen diese Einschätzung zu untermauern: Der globale Markt für Smart Speaker wuchs im zweiten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 187 Prozent. Pinterest alleine registrierte 2019 monatlich mehr als 600 Millionen visuelle Suchanfragen. Und Berichten zufolge verzeichnen Werbeanzeigen auf Pinterest, die auf visuellen Medien basieren, eine Konversionsrate von 8,5 Prozent. Das soziale Netzwerk soll bis 2020 jährlich tatsächlich mehr als 1 Milliarde US-Dollar Umsatz aus Anzeigen erwirtschaften. Zu diesem Wachstum tragen hauptsächlich die Millennials bei – geschätzte 62 Prozent dieses Kundensegments scheinen die visuelle Suche anderen neuen Recherchemöglichkeiten vorzuziehen. Andere Branchenriesen wie Google, Amazon und Bing haben ihre Technologien in diesem Bereich genauso aufgerüstet, um diesen Trend voll auszuschöpfen. Google and Amazon legen in der Tat schon seit geraumer Zeit einen Schwerpunkt auf Spracherkennung und Sprachsuche.

Die Website-Optimierung für die Sprachsuche ist schon seit 2017 in aller Munde. In diesem Blogbeitrag zeigen wir Marketern daher, auf was es bei der Optimierung für diese neue Art des Suchens ankommt – damit Marken für das, was kommt, gewappnet sind.

Optimierung der Website für Sprachsuchen

Hierbei können Sie nur gewinnen: Sprachassistenten entnehmen Informationen sehr wahrscheinlich aus den hervorgehobenen Snippets von Google, also einer aus einer Website extrahierten Zusammenfassung, und dem Knowledge Panel (Unternehmensprofil), um Fragen zu beantworten. Wenn Sie also alles daransetzen, dass Ihre Geschäftsdaten in diesen strukturierten Suchergebnissen erscheinen, punkten Sie nicht nur bei No-Click-Searches, sondern auch bei Sprachsuchen. No-Click- oder Zero-Click-Searches beschreiben Suchanfragen, die direkt auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite (SERP) beantwortet werden. Antworten finden sich dabei unter anderem in einem hervorgehobenen Snippet, im Knowledge Panel oder im Local Pack, wo lokale Suchergebnisse angezeigt werden. Benutzer müssen also nicht auf einen Link klicken, um zur Website des Anbieters zu gelangen. Stattdessen finden sie die Antwort auf ihre Frage ganz ohne Klicks auf der SERP. Es ist anzunehmen, dass die gleiche Antwort auch bei Suchen mit Sprachassistenten gewählt wird – eine Win-win-Situation also!

Unternehmen haben bereits alle Antworten. Die Daten müssen für die Suche mit künstlicher Intelligenz und Sprachassistenten nur gezielt aufgearbeitet werden, damit diese die Daten verstehen.

Erfahren Sie mehr über die Optimierung für No-Click-Searches.

Optimierung der Metadaten für erhöhte organische Sichtbarkeit

Schema-Markups und Metadaten tragen bedeutend zum Ranking Ihrer Website bei, was sich wiederum darauf auswirkt, ob Sprachassistenten die Inhalte Ihres Unternehmens als Suchantworten bereitstellen. Markups und Metadaten spielen aber auch eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung bei der visuellen Suche. Die visuelle Suche enthält erwartungsgemäß nur sehr wenig Text. Suchmaschinen können das Internet dementsprechend eigentlich nur nach Metadaten durchsuchen. Metadaten sind auch wichtig, da sie Traffic zu einzelnen Produkten und zur Website allgemein generieren. Ihr Fokus sollte also auf aussagekräftigen Metadaten liegen, um sich bei der traditionellen wie auch visuellen Suche von der Konkurrenz abzuheben.

Optimierung der webbasierten Lagerbestände für die visuelle Suche

Nur acht Prozent aller Einzelhändler haben ihre webbasierten Lagerbestände für die Bildersuche optimiert (Stand 2017). Eine große, weitgehend ungenutzte Chance für Marken also, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Der amerikanische Einzelhändler Target hat es vorgemacht: Target ist eine Partnerschaft mit Pinterest eingegangen und hat die eigene Website und die eigenen Anwendungen mit der Suchtechnologie für visuelle Inhalte des Netzwerks bereichert. Wenn Ihr Unternehmen also vor allem Kleidung, Möbel oder Designartikel anbietet, sollten Sie nicht länger warten, sondern Ihre webbasierten Lagerbestände für die visuelle Suche optimieren.

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