Warum Digital Knowledge Management unverzichtbar für Ihre Marke ist

Es ist kein Geheimnis, dass man viele Bereiche abdecken muss, um heutzutage erfolgreich zu sein. Über Digital Knowledge Management (DKM) haben wir ​bereits vor ein paar Monaten gesprochen​ ​–​ und DKM hat seitdem weiter an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Unternehmen führen Stellen mit der Bezeichnung ​​Digital Knowledge Manager​ ein. Diese Tätigkeit ist für Unternehmen weltweit wichtig geworden, da der aktuelle Marketing-Stack einen parallelen Charakter hat. Die Person, die diese Rolle besetzt, kümmert sich darum, die gesamte Kommunikation innerhalb eines Unternehmens zu vereinheitlichen.

In diesem Zusammenhang erstreckt sich das Digital Knowledge Management auf das Identifizieren, Verwalten und Organisieren Ihrer unterschiedlichen Bereiche. Dies ist Grundlagenarbeit und umfasst das Katalogisieren aller Informationen über Ihr Unternehmen, die Sie öffentlich verfügbar machen möchten. Dies reicht von einfachen Angaben wie Name, Adresse und Telefonnummern zu komplexeren Daten wie den Qualifikationen eines Arztes und Spezialisierungen im Gesundheitswesen. Dies gilt auch für weitere Bereiche wie Rechtswesen, Versicherungswesen, Automobilbranche und viele weitere Branchen mit den entsprechenden individuellen Attributen.

Wenn Sie diese Daten nicht verwalten, entgehen Ihnen nicht nur wertvolle Chancen, sondern Sie sorgen möglicherweise auch für Verwirrung bei Konsumenten und Suchmaschinen, die sich dann mühsam durch das Datenchaos kämpfen müssen. Nur, weil Sie glauben, dass Ihre Website eine einheitliche, zuverlässige Datenquelle ist, muss das noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Heutzutage müssen Sie als Unternehmen Hunderte von Orten überwachen und verwalten, an denen Konsumenten Daten über Ihre Marke angezeigt werden. Dabei kann es sich um Verzeichnisse von Drittanbietern, Social-Media-Seiten, auf denen Konsumenten suchen, oder Karten auf einem mobilen Gerät handeln.

Um erfolgreich Digital Knowledge Management zu betreiben, müssen Sie Ihre Strategie sinnvoll in verschiedenen Bereichen umsetzen. Hierzu gehören Content, Bewertungen, Rezensionen, ihre Website sicher zu machen und für Mobilgeräte zu optimieren, die Bereitstellung strukturierter Daten (insbesondere Schema​​) sowie traditionellere Elemente ​–​ einschließlich SEO, Social-Media-Engagement und sogar kostenpflichtige Social-Media- und Suchoptionen.​

Erfolg lässt sich heutzutage nicht mehr mit einer einzigen Taktik erreichen. Er beruht auf der Umsetzung einer fundierten Strategie, die mehrere Ansätze kombiniert und eine optimale Kundenerfahrung schafft. Suchmaschinen belohnen Sie nicht dafür, einen guten Plan zu haben. Sie belohnen Sie für eine hervorragende Umsetzung.

Digitales Knowledge Management als Strategie

Eine solide Strategie für Ihr Digital Knowledge Management zu erstellen, bedarf klarer Richtlinien in den Bereichen funktionsübergreifender Benachrichtigung und Kommunikation. Dies ist eine weitere Säule, die dazu beiträgt, dass eine grundlegende Kommunikation besteht und gut funktioniert. So profitieren alle Projekte und Kampagnen von Anfang an von einem höheren Maß an interner Sichtbarkeit und Unterstützung über verschiedene Teams. Bei dieser Strategie geht es um gute Organisation von Arbeitsabläufen. Sie kann zum stützenden Bindeglied zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb eines Unternehmens werden, die an einem gemeinsamen Projekt oder einer gemeinsamen Kampagne beteiligt sind.

Ihr Programm für kostenpflichtige Suchergebnisse dient intern zum Beispiel als einzigartige, hilfreiche Ressource für Informationen rund um Konversionen, Kundeninteressen und den Kaufentscheidungsprozessen der Kunden. Diese Informationen bilden eine nützliche Grundlage für Content- und SEO-Programme, die wiederum zur Senkung der Gesamtausgaben für Anzeigen beitragen können, indem sie Konsumneten Inhalte auf organische Art und Weise präsentieren. SEO ist keine Strategie, sondern eine Taktik. Bei Digital Knowledge Management geht es jedoch darum, alle internen Programme aus einer höhergelegenen Perspektive betrachten und deren individuelle Stärken miteinander kombinieren zu können.

Extern wird potenziellen Kunden an allen Touchpoints eine einheitlichere Botschaft für Ihr Unternehmen angezeigt. So bleibt die Botschaft besser im Gedächtnis, fördert den Wiedererkennungswert der Marke und stößt bei den Kunden auf fruchtbareren Boden.

Digitales Knowledge Management als Rolle

Sie brauchen jemanden, der den Überblick über alle Ihre Projekte behält. Jemanden, der weiß, wie es um alle Ihre parallelen Aktivitäten steht, und Ressourcen mit Chancen verknüpfen kann, bevor Ihnen letztere entgehen. An diesem Punkt wird Digital Knowledge Management zu einem Job. Die Person, die diesen Job ausführt, ist kein Projektmanager, sondern behält vielmehr mehrere gleichzeitig ablaufende Projekte im Blick. Sie beobachtet verschiedene Projekte und extrahiert aus jedem die wertvollsten Informationen für kommende Projekte. Diese neue Rolle ist eine logische Weiterentwicklungsmöglichkeit für heutige SEO-Spezialisten, die in der Regel aus einem Bereich kommen, in dem mit verschiedenen Services gearbeitet werden muss, schwierige Fragen gelöst sowie Entscheidungen in unklaren Situationen getroffen werden müssen. Einfach nur SEO-Profi zu sein, reicht heutzutage jedoch nicht mehr aus. Um in einer Rolle im Bereich Digital Knowledge Management Erfolg zu haben, muss man über den individuellen Fokus der einzelnen Gruppe und darüber, wie diese Arbeit erledigt wird, Bescheid wissen. Man kann nur schwer klare Richtlinien für die Durchführung einer aufeinander abgestimmten PR- und Social-Media-Kampagne ausgeben, wenn man keine der beiden Aufgaben je selbst erledigt hat. Der ideale Kandidat für eine Rolle im Bereich des Digital Knowledge Management bringt Erfahrung in verschiedenen Disziplinen mit.

 

Digital Knowledge Management als Fundament

Daten über Ihr Unternehmen erstrecken sich über einen immer breiter gefassten digitalen Fußabdruck – das bedeutet, dass Sie diesen Fußabdruck unbedingt sinnvoll verwalten müssen. Wenn Sie das nicht tun, stiftet dies Verwirrung – und darauf reagieren Suchmaschinen ganz und gar nicht gut. Entweder erledigen Sie die Verwaltung Ihres digitalen Fußabdrucks manuell oder Sie entscheiden sich für eine Plattform, über die Sie diese Daten verwalten können. In jedem Fall aber müssen Sie sich eingehend damit beschäftigen.

Um morgen Erfolg zu haben, müssen Sie heute tiefgehender in Digital Knowledge Management investieren. SEO ist zu einer grundlegenden Taktik für eine umfassendere Marketing-Strategie geworden. Ähnlich gelagert entwickelt sich Digital Knowledge Management zur grundlegenden Strategie, um sich im Hinblick auf die komplexe digitale Konsumentenerfahrung einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Hier sind einige erste Schritte, die Sie sofort umsetzen können:

  1. Erstellen Sie ein Inventar aller Ihrer Entitäten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adressen, C-Level-Profile, Qualifikationen, Zertifizierungen, Whitepaper, Videos und so weiter)
  2. Setzen Sie ein monatliches Meeting an, bei dem alle Projekt-/Kampagneneigentümer einander auf den neuesten Stand bringen können. Dies kann auf höherer oder niedrigerer Ebene aufgehängt sein. Wichtig ist lediglich, dass alle Stakeholder aus Marketing, Projektmanagement, Produktentwicklung sowie alle weiteren Beteiligten daran teilnehmen.
  3. Identifizieren Sie Überschneidungsbereiche zwischen Projekten oder Kampagnen und finden Sie heraus, ob in diesen Bereichen gesetzte Ziele realisiert werden können.

Besprechen Sie, ob Sie innerhalb Ihres Unternehmens eine Rolle im Bereich Digital Knowledge Management schaffen müssen – ob Sie jemanden brauchen, der dafür verantwortlich ist, dies alles zu verwalten und innerhalb des Unternehmens großflächig zu kommunizieren. Diese Stellenbeschreibung kann Ihnen die ersten Schritte hierbei erleichtern.

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